3. Dezember 2019

VSG gewinnt Volleyball-Krimi gegen SV Ems Westbevern

VSG gewinnt Volleyball-Krimi gegen SV Ems Westbevern

Ein packendes Duell war die Volleyball-Partie zwischen Westbevern und VSG Ibbenbüren. Nach dem Fünf-Satz-Krimi bleibt die Spielgemeinschaft von DJK Arminia und TV Ibbenbüren in der Bezirksliga weiter ungeschlagen.

Das Spiel der beiden Ex-Landesligisten hielt alles, was sich beide Teams und ihre Trainer, Fritz Krause und Martin Wels, im Vorfeld versprochen hatten: Tolle Ballwechsel, großer Einsatzwille und eine bis zum letzten Ballwechsel spannende Begegnung. Ausgerechnet in diesem Spitzenspiel standen Wels, sehr zu seinem Unmut, nur sieben Akteurinnen zur Verfügung. Bei vier Mittelangreiferinnen und nur einer etatmäßigen Außenangreiferin musste man in ungewohnter Aufstellung spielen. Allerdings ergab sich daraus auch die Möglichkeit zu überraschenden Positionswechseln.

In den ersten zwei Sätzen überzeugte die Spielgemeinschaft von DJK Arminia und TV Ibbenbüren nicht nur durch ihren gewohnt starken Angriff, sondern auch mit einer überragenden Block-/Abwehrarbeit. "Vielleicht die beste Abwehrleistung, die ich von dieser Mannschaft gesehen habe", war Wels begeistert von seinem Team. Westbevern bekam beim 9:25 und 15:25 kaum ein Bein auf den Boden. Dass die Ibbenbürenerinnen diese Leistung nicht über die ganze Spieldauer halten können, war abzusehen. Dazu musste der SV Ems etwas ändern, um nicht mit 0:3 vom Feld zu gehen.

Die Aufschläge wurden wesentlich druckvoller und auch die Angriffe fanden immer öfter ihr Ziel. Jetzt hätten mehrere VSGlerinnen eine Pause verdient gehabt, doch dies war bei der dünnen Personaldecke nicht möglich. Die Folge: Satz 3 ging mit 15:25 deutlich an den Gegner und auch im 4. Durchgang hatte man mit 22:25 das Nachsehen. Der Tie-Break musste also die Entscheidung bringen. Auch hier ging Westbevern, begünstigt durch Eigenfehler der VSG, schnell mit 3:0 in Führung. Als der SV Ems trotz ausgeglichener Leistung beim 10:7 immer noch mit 3 Punkten führte, wähnten die zahlreichen Heimzuschauer ihr Team auf der sicheren Siegerstrasse.

Doch durch taktisch kluge Aufschläge und ein letztes Mobilisieren der Kräfte schaffte die VSG doch noch die Wende und gewann am Ende glücklich, aber auch nicht unverdient mit 15:12 den Satz und damit das Spiel. "Nach dem Spielverlauf und den ungünstigen Vorraussetzungen sind wir mit den zwei Punkten mehr als zufrieden. Auch Westbevern hätte den Sieg verdient gehabt. Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Kracher gegen Teuto Riesenbeck am 07.12. um 13.30 Uhr in unserer Anne-Frank-Halle", so Martin Wels.

Für die VSG spielten: Nina Schnetgöcke, Christina Strotmeier, Lisa Klausmeyer, Kathrin Feldkämper, Lena Schilling, Carolin Menger.

Bericht und Foto: Martin Wels.

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