13. April 2019

Mit lachendem und weinendem Auge

Mit lachendem und weinendem Auge

Geschäftsführerin Mira Hartwik vom Vorstand verabschiedet - Freudiges Ereignis als Ursache für Abschied

Mit Blick auf die Ereignisse in ihrer Zeit beim TV Ibbenbüren, war Mira Hartwik scheinbar viele Jahre im Dienst für den Verein. Doch nach „nur“ 16 Monaten endet ihre berufliche Reise beim TVI bereits vorerst wieder. Grund dafür ist ein nahendes freudiges Ereignis, weshalb ihre Verabschiedung sowohl lachende, als auch weinende Augen hinterließ.


Nach nur einem Jahr als Geschäftsführerin verlässt Mira Hartwik den TV Ibbenbüren wieder und bleibt ihm dennoch verbunden. Denn es sind keineswegs berufliche Gründe, die die im Dezember 2017 als Projektmanagerin eingestiegene und im April 2018 zur Geschäftsführerin berufene Hartwik zu diesem Schritt bewegen. Die Ursache liegt vielmehr in einem privaten Ereignis freudiger Natur begründet, steht doch die Geburt ihres ersten Kindes unmittelbar bevor. Und so dürfte im Zusammenhang mit ihrem Abschied vom TVI in privater Hinsicht das lachende, in beruflicher Hinsicht das weinende Auge dominieren – sowohl auf ihrer, als auf Seiten des Vereins. Denn auch wenn sich Mira Hartwiks Engagement beim TVI auf „nur“ 16 Monate erstreckte, so könnte der geneigte Beobachter der Prozesse rund um den größten Ibbenbürener Sportverein der Vermutung erliegen, es habe sich eher um einige Jahre gehandelt.


Denn nach ihrem Wechsel von einer Unternehmensberatung zum TVI, stieß die gelernte Bankkauffrau gemeinsam mit dem 2017 gewählten Vorstand eine Vielzahl von Veränderungen an, die den Turnverein 1860 e.V. fit für die Zukunft machen und von denen er schon heute profitiert. Allem voran ist die neue Satzung des Vereins zu erwähnen, deren gemeinsame Konzipierung nicht nur vom Vorstand, sondern auch von ihr umfassende zeitliche Ressourcen und viel Herzblut einforderten. Doch damit noch lange nicht genug, trieb sie zudem unter anderem den Umzug in die neue Geschäftsstelle am Püsselbürener Damm, die Etablierung des neuen TVI-Logos, die neue Homepage samt der Möglichkeit der Online-Kursbuchung, die Einführung einer eigenen App sowie die Neuorganisation vieler Arbeitsabläufe maßgeblich und erfolgreich voran.


Kein Wunder also, dass der gesamte Vorstand des TVI ihren Rückzug ausdrücklich bedauert, ihre Verdienste um den Verein sehr würdigt, ihren Entschluss aber natürlich nachvollziehen kann und ihr für die anstehenden Aufgaben als Mutter nur die besten Wünsche zum Ausdruck bringt. So fiel die Verabschiedung im Kreis der Kollegen und am Abend bei einem gemeinsamen Essen mit dem Vorstand erwartet herzlich aus und allen schwer.


„Mira hat in den knapp anderthalb Jahren bei uns sehr viele Themen sehr gut umgesetzt und ist damit maßgeblich an den erfolgreichen Umstrukturierungen beteiligt. Das wir heute so gut dastehen, ist zu einem großen Teil auch ihr Verdienst. Wenn man sich anschaut, was sie in dieser vergleichsweisen kurzen Zeit alles bewegen konnte, dann sind wir ihr zu großem Dank verpflichtet“, blickt der aktuell noch 1.Vorsitzende Tobias Hülsmeier zurück auf die gemeinsame Zeit.


Doch besteht bei aller Verabschiedungssentimentalität schon heute die berechtigte Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen, denn es ist mit recht hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie dem TVI auch in Zukunft mindestens auf privater Ebene verbunden bleibt – eine Beitrittserklärung für den Nachwuchs liegt selbstverständlich ohnehin bereits parat.

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